Wie sorge ich für eine gesunde Hundeernährung?

Hundeernährung

 

Gesundheit, Vitalität und ein langes Hundeleben hängen nachgewiesenermaßen auch von der richtigen Ernährung ab. Wie viel Mahlzeiten ein Hund täglich braucht und welche Komponenten in der Ernährung des Hundes nicht fehlen sollten, lesen Sie hier.

Der Hund gehört wie der Mensch zu den Allesfressern. Das hat er seinen Vorfahren, den Wölfen zu verdanken. Wölfe fressen und verdauen Beutetiere als Ganzes, d.h. sie verzehren nicht nicht nur das Fleisch, sondern auch die Innereien. Darüber hinaus ernährt sich der Wolf von Pflanzen und nimmt wichtige Nährstoffe von Wurzeln und Gräsern auf. Die Ernährung eines Hundes als Haustier sollte also ebenso vielseitig, wie die des Wolfes sein, damit er nicht krank  wird und seine optimale Leistungsfähigkeit erlangen kann.

Was sollte bei einer gesunden Hundeernährung im Futter enthalten sein?

Hauptnährstoffe wie Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Vitamine und Spurenelemente sind die grundlegenden Bestandteile, die in der Ernährung des Hundes enthalten sein sollten.

Fleisch oder Fisch in der Hundeernährung liefern die 12 essentiellen Aminosäuren

Eiweiß ist für den Aufbau und die Stärkung des Körpergewebes verantwortlich. Von den 25 im Eiweiß enthaltenen Aminosäuren sind 12 für den Hund essentiell. Da der Hund diese selbst nicht aufbauen kann, muss er Sie in der Hundenahrung aufnehmen. Fleisch und Fisch sind besonders gute Eiweißquellen.

Fette werden in der Nahrung auch als Lipide bezeichnet. Für den Hund gehören Sie zu den wichtigsten Energielieferanten und versorgen ihn mit essentiellen Fettsäuren und damit mit Energie. Durch das Fett können auch erst die wichtigen fettlöslichen Vitamine A, D, E und K im Körper aufgenommen werden. Zusätzlich verbessert es den Geschmack und damit die Akzeptanz des Futters für die Tiere. Hunde brauchen sowohl pflanzliche als auch tierische Fette, die beide über die Ernährung zugeführt werden sollten. Der Fettanteil an der gesamten Ernährung des Hundes sollte deutlich geringer sein als der Energieträger Protein, da Hunde sonst leicht übergewichtig werden können.

Was ist die richtige Menge an Futter beim Hund für eine artgerechte Hundeernährung? 

Je nach Lebensphase und Lebenssituation des Hundes hat dieser einen unterschiedlichen Bedarf an Energie. Wenn der Hund im Freien gehalten wird oder dieser sehr viel Auslauf durch regelmäßige Spaziergänge hat, ist der Nährstoffbedarf grundsätzlich höher als bei einem Hund, der vorwiegend in der Wohnung gehalten wir und nur zu kurzen Spaziergängen draußen ist.  Außerdem ist auch der Grad der Aktivität je nach Charakter des Hundes unterschiedlich. Ein ruhiger Hund, der viel schläft, benötigt weniger Futter als ein Hund, der sehr aktiv ist.

Für die richtige Berechnung für die Ernährung des Hundes kann man sich gut an der Tagesdosis auf der Packung orientieren. Außerdem gibt es spezielle Sorten für Welpen und Senioren, die einen unterschiedlichen Energiebedarf in der Hundeernährung benötigen. Der Spielraum für Leckerlies, sollte von der Tagesration abgezogen werden.

Wie viele Mahlzeiten am Tag sind sinnvoll?

Ein Hund sollte ein- bis zweimal täglich gefüttert werden und danach eine Ruhephase von mehreren Stunden haben. Bei Welpen wird bis zu einem Alter von 6 Monaten eine Fütterung von dreimal am Tag empfohlen. 

Viel Trinken ist wichtig - gerade bei einer Ernährung mit Trockenfutter

Wasserentzug ist im Gegensatz zum Nahrungsentzug auch beim Hund innerhalb weniger Tage tödlich. Sollten Sie Ihren Sie Ihren Hund ausschließlich mit Trockennahrung füttern achten Sie darauf, dass er den ganzen Tag genügend Wasser trinkt. Ein Hund benötigt etwa 70 ml frisches Wasser/ Kilo Körpergewicht.

Wie zeigt sich eine ausgewogene Ernährung beim Hund? 

Ein gesund ernährter Hund weißt folgende Eigenschaften auf:

  • Hohe Vitalität
  • Glattes, glänzendes Fell
  • Normalen Kot- und Urinabsatz
  • Gesundes Zahnfleisch und kräftige Zähne
  • Der Atem ist geruchsarm
  • Die Nase ist sauber und feucht

 

Über- oder Untergewicht kann man durch Abtasten beurteilen. Sind die Rippen leicht zu ertasten, ohne dass sie unter der Haut sichtbar sind, so dürfte das Normalgewicht erreicht sein. Zur Kontrolle von Abweichungen nach unten oder nach oben ist regelmäßiges Wiegen wichtig. Als Vergleich sind so genannte Standardgewichte der Rassen wenig geeignet. Man vergleicht besser mit einem normalgewichtigen, gleich großen und ähnlich gebauten Hund. Noch besser ist es, wenn das ursprüngliche Normalgewicht aus der Vergangenheit bekannt ist.1

1 dogs (2016) Die richtige Ernährung des Hundes http://www.dogs-magazin.de/ernaehrung/die-richtige-ernaehrung-des-hundes-44471.html, Aufgerufen am 17.02.2016


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