Top 5 der natürlichen Anti-Zecken 

Jedes Jahr geht der Ärger aufs Neue los. Egal ob Hund oder Katze, nach einem Ausflug ins Grüne muss man nach Zecken suchen – und wird zu oft fündig. Gerade in diesem Jahr, nach dem wechselhaften Wetter, kommt es mir vor, wie wenn noch mehr Zecken unterwegs sind. 


ZeckenalarmWir haben euch auf Facebook gefragt: 
Welche Hausmittel gibt es gegen Zecken?
Nach langer Recherche stellen wir euch heute 
unsere Top 5 der Anti-Zecken-Mittel vor.

Wir beschränken uns dabei auf natürliche Mittel, da chemische Stoffe viele Nebenwirkungen bis hin zu Nierenschäden hervorrufen können.  

 1. Pfefferminzöl, Lavendelöl

Die Öle sind geruchsintensiv, aber völlig natürlich und sollten nur in kleinen Mengen auf das Tier aufgetragen werden. Am besten ein paar wenige Tropfen (manchmal reicht ein Tropfen auch schon aus) in den Händen verreiben und damit über das Fell der Katze oder des Hundes streichen. Besonders die Achseln, Innenseiten der Flanken und den Hals damit verwöhnen. Pfoten eventuell auslassen – je nachdem ob das Tier das Öl schnell ableckt oder nicht.  

2. Kokosöl

Ebenfalls ein Öl, jedoch dickflüssiger und aufgrund der Fettsäure „Laurinsäure“aus der Kokosnussbesonders wirksam. Sie schreckt nicht nur Zecken ab, sondern auch alle möglichen anderen stechenden, beißenden oder kabbelnden Insekten. Eine Messerspitze von dem Kokosöl in den Händen verreiben und einmal über den Körper streichen wie mit den anderen Ölen auch. Den Vorgang zunächst einmal täglich, am besten vor dem Spaziergang, wiederholen. Später kann man die Dosis verringern, zweimal pro Woche, alle 2 Wochen usw. 

3. Kokosflocken

Ganz einfache Kokosflocken aus dem Supermarkt helfen auch. Die zuckerfreien (ganz wichtig!) Flocken täglich zum Futter geben, etwa 1 EL pro 10 kg Körpergewicht. Auch hier ist die Laurinsäure der Grund, weshalb die Zecken nicht mehr angreifen. Durch die natürliche Ausdunstung der Säure über die Haut entsteht ein „Schutzschild“ gegen Zecken. Beim Kauf darauf achten, dass das Produkt naturbelassen ist. Im Vergleich zum Kokosöl nimmt das Tier diese Kokosraspeln oft eher an und ist angenehmer als die Anwendung mit dem Öl. 

4. Bierhefetabletten

Bierhefe soll ebenfalls gegen Zeckenbisse helfen. 1 - 2 Tabletten Bierhefe sollten dem Tier einmal täglich gegeben werden – wie eine Art Leckerli. Viele Tierhalter berichten sehr positiv von dieser Form der Zeckenabwehr. Manche Zecken springen zwar trotzdem auf das Fell, aber diese krabbeln nur und beißen sich nicht mehr fest. Ein weiterer Vorteil der Hefetabletten ist, dass dieses Mittel ebenso Flöhe von den vierbeinigen Freunden abhält. Bierhefe ist außerdem gut für das Fell, die Haut und Krallen. Ein kleiner Teil getrockneter Bierhefe findet sich übrigens auch in unserer Premium und Bio Trockennahrung. 

5. Homöopathische Mittel

Gute Erfahrungen werden auch mit den Globuli-Kügelchen gemacht. Dieses homöopathische Mittel aus der Apotheke verändert die Zusammensetzung der Buttersäure im Körper der Katze oder des Hundes. Die Zecke findet den Vierbeiner so nicht mehr und greif wo anders an. Es gibt verschiedene Rezepturen, welche die richtige ist, kann evtl. mit dem Apotheker abgesprochen werden. 
- 5 Kügelchen von D30 ein bis zweimal wöchentlich dem Tier geben hat sich positiv gezeigt. 
- Ebenso wie Ledum D1000, das über lange Zeit angewendet werden soll. Dem Tier ein Mal pro Monat 10 Kügelchen geben, konsequent das ganze Jahr. Nach etwa 2 Monaten fängt die Wirkung an und wirkt dann gut gegen die Zecken. 

AloeVeraWichtig bleibt zu erwähnen, dass diese Mittel keine 100 %ige Zeckenfreiheit gewährleisten – aber das erreicht man mit den chemischen Giften auch nicht. Sollte euer Vierbeiner eine Zecke mit nach Hause bringen, muss dieser mit einer Zeckenzange adäquat entfernt werden. Danach empfiehlt es sich, die betroffene Stelle mit Aloe Vera Saft zu behandeln. Die Nähr- und Mineralstoffe der Pflanze wirken entzündungshemmend und beschleunigen die Wundheilung. 

Und wurde der zweibeinige Tierfreund von einer Zecke angegriffen – auch hier hilft der Aloe Vera Saft.