Die Temperaturen steigen und das sonnige Wetter lockt uns nach draußen – gerade bei strahlendem Sonnenschein achten wir darauf, dass wir uns ausreichend vor einem Sonnenbrand schützen. Doch auch unsere vierbeinigen Freunde können von Sonnenbrand betroffen sein.

Welche Hunde sind besonders gefährdet?

Die Dichte und Länge des Fells ist entscheidend. Während langes dunkles Fell wie ein natürlicher Sonnenschutz wirkt, muss man ähnlich wie bei Menschen besonders bei hellhaarigen Hunden mit kurzem Fell aufpassen.

Doch auch Hunde mit dichtem Fell sind nicht 100% vor einem Sonnenbrand geschützt. Besonders die dünn bewachsenen Stellen um Maul und Nase, die Ohren und die Stirn sind sehr sonnenempfindliche Stellen. Auch der oft spärlich bewachsene Bauch ist bei Hunden gefährdet, die gerne auf dem Rücken liegen.

Bestimmte Medikamente können die Hundehaut empfindlicher gegenüber Sonneneinstrahlung machen. Klären Sie am besten mit Ihrem Tierarzt ab, ob sich die Medikation auf die Sonnenempfindlichkeit auswirkt.

Wie schütze ich meinen Hund vor Schäden durch Sonneneinstrahlung?

Hunde mit Sonnenmilch eincremen ist zwar möglich, aber nicht so einfach. Gönnen Sie sich und Ihrem vierbeinigem Freund doch einfach öfter mal ein schattiges Plätzchen. Wer darauf achtet, seinen Hund nicht übermäßig der direkten Sonne auszusetzen, schützt ihn schon gut vor Sonnenbrand. Auch in der direkten Mittagssonne sollte man keine Spaziergänge machen.

Schattenplätze können z.B. durch Sonnenschirme oder schattenspendende Bäume ganz einfach selbst geschaffen werden. Achten Sie auch beim Gassi gehen darauf, eher am schattigen Wegrand zu gehen.

Worauf muss ich bei hohen Temperaturen noch aufpassen?

Eigentlich sollte das mittlerweile selbstverständlich sein, jedoch können wir es nicht oft genug wiederholen: Lassen Sie Ihren Hund nicht im Auto zurück! Bereits nach wenigen Minuten kann sich ein Auto auf lebensgefährliche Temperaturen aufheizen – auch bei leicht geöffnetem Fenster.

Auch heißer Asphalt kann gefährlich für die Pfoten Ihrer Fellnasen werden. Ob der Asphalt zu heiß ist, können Sie ganz einfach mit der 7-Sekunden-Regel prüfen. Halten Sie Ihren Handrücken für 7 Sekunden auf den Boden. Wenn Sie es nicht durchhalten, ist der Boden zu heißt für Ihren Hund. Achten Sie generell darauf, Ihren Hund möglichst wenig auf Asphalt gehen zu lassen.

Woran erkenne ich, ob mein Hund einen Sonnenbrand hat?

Bei aller Vorsicht kann es doch einmal passieren, dass sich Ihr Hund einen Sonnenbrand einfängt. Sie erkennen diesen daran, dass betroffene Stellen gerötet und entzündet aussehen. Beobachten Sie Ihren Hund, ob er sich an diesen Stellen vermehrt kratzt, denn ein Sonnenbrand wird eher als juckend empfunden. Trotzdem kann ein starker Sonnenbrand auch für Hunde schmerzhaft werden. Kühlen Sie betroffenen Stellen mit Wasser, bis Sie den Tierarzt aufsuchen.