Viele Katzen bekommen im Alter ein Nierenproblem, denn jede dritte Katze über 10 Jahren leidet an einer chronischen Nierenerkrankung. Aber auch jüngere Katzen können an einer Nierenerkrankung leiden. Diese Niereninsuffizienz ist ein fortlaufender Prozess, der über Monate und Jahre hinweg zum Funktionsverlust der Nieren führt. Dieser wird als chronische Nierenerkrankung (CNE) bezeichnet.

Der Krankheitsverlauf:

Da sich im Frühstadium noch keine Symptome zeigen, wird eine Nierenerkrankung bei der Katze erst spät festgestellt – meist dann, wenn schon ein Teil des Nierengewebes zerstört ist und Symptome auftreten. Symptome einer Niereninsuffizienz sind nur langsam und schwer erkennbar. Eine frühzeitige Diagnose erhöht die Therapiechancen erheblich: Aus diesem Grund sollten Sie das Verhalten Ihrer Katze genau beobachten und im Zweifelsfall einen Tierarzt aufsuchen. Denn je eher eine Nierenerkrankung diagnostiziert wird, desto besser stehen die Chancen für Ihre Katze. Es wird empfohlen, bei Katzen ab einem Alter von 7 Jahren jährlich eine Harn- und Blutprobe untersuchen zu lassen. Eine chronische Nierenerkrankung bei Katzen ist nicht heilbar. Sie kann allerdings behandelt werden und bei richtiger Behandlung die Lebenszeit und die Lebensqualität der Katze erhöhen. Denn eine chronische Nierenerkrankung mindert nicht nur die Lebenserwartung der Katze, sondern auch die Lebensqualität.

Die Niere bei Katzen:

Die Niere ist für Katzen ein wichtiges Organ und ist für lebensnotwendige Abläufe verantwortlich. Die ca. 200.000 Bausteine (Nephrone) der Niere erfüllen viele wichtige Funktionen: unter anderem die Filterung von Abbauprodukten, Regulierung der Elektrolyte und die Regulierung des Harns. Wenn die Nephrone der Niere absterben, können diese und weitere Funktionen der Niere nicht mehr ausgeführt werden. Giftige Abbauprodukte, die vorher von der Niere gefiltert wurden, sammeln sich anschließend im Körper und verursachen Erkrankungen bei der Katze. Dass die Nierenfunktion nachlässt, bemerkt man allerdings erst spät. Erst wenn ein Großteil der Nephrone ausgefallen sind, zeigen sich Symptome. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, einen jährlichen Check der Katze durchführen zu lassen – unabhängig vom Alter.

Ernährung der Katze bei Nierenproblemen:

Bei Nierenproblemen oder Anzeichen von Nierenerkrankungen ist eine spezielle Ernährung Ihrer Katze wichtig. Dabei spielt das Futter natürlich eine große Rolle. Sie sollten sich an Ihren Tierarzt wenden, der Ihnen ggf. einen speziellen Ernährungsplan für eine Nierendiät aufstellt. Dabei ist es wichtig, auf ein spezielles Katzenfutter für Nierenkranke zu setzen. Ein Urinary Futter muss den Phosphorgehalt des Futters reduzieren, während der Proteinbedarf berücksichtigt wird. Herkömmliches Futter enthält meist einen hohen Phosphorgehalt und eignet sich aus diesem Grund nicht bei Nierenerkrankungen.

Bei einer Futterumstellung gilt grundsätzlich immer: schonend und langsam. Denn um Magenprobleme oder Schwierigkeiten mit dem neuen Futter zu vermeiden, muss sich die Katze langsam an das neue Futter gewöhnen. Dabei sollten Sie das neue Futter vorerst unter das vorherige Futter mischen und die Ration langsam erhöhen. (Mehr zur Futterumstellung)

Wie erkenne ich Nierenprobleme bei Katzen?

  • Gewichtsverlust, Abmagerung
  • Auffällig großer Durst
  • Auffällig häufiges Wasserlassen
  • Appetitlosigkeit
  • Mangelnde Pflege und Veränderungen am Fell (stumpf)
  • Mundgeruch
  • Erbrechen
  • Erhöhtes Schlafbedürfnis
  • Austrocknung
  • Zahn- und Zahnfleischprobleme

SALiNGOs Urinary Katzenfutter trocken Geflügel mit Reis

Das Urinary Katzenfutter von SALiNGO ist ein hochverdauliches Nierenfutter für ausgewachsene Katzen mit einem sensiblen Harntrakt oder Nierenproblemen. Mit dem Futter werden die Nieren auf natürliche Weise entlastet und Harn- und Nierensteine können gelindert werden. Eine große Rolle spielt dabei der angepasste Phosphorgehalt zur Entlastung der Nieren. Der gesenkte pH-Wert hilft die Gesundheit der Harnwege zu schützen.